ALITHIA selbst zählen sich zum „New Breed Hardcore“, worunter sie eine Gemeinschaft derzeit aktiver Hauptstadt-Bands verstehen, zu der auch Shortage und Final Prayer zählen. So ist es kein Zufall, dass die Shouter eben dieser beiden Gruppen mit Gastbeiträgen auf dem Vollzeit-Debüt „Coming from silence“ vertreten sind. ALITHIA konnten sich durch massive Live-Präsenz wenigstens in Berlin und Umland einen Namen erspielen.Mitunter schien es, dass Septett würde jede zweite Hardcore-Show der Stadt supporten. Ebenso, wie man in Live-Situationen Mut und Hartnäckigkeit unter Beweis gestellt hat, ist die Band musikalisch schnell gewachsen, weil sie hart an sich und den eigenen Songs gearbeitet hat. Lässt man die zahllosen Gigs der letzen Monate Revue passieren, wird dies angesichts der durchgängig starken und effektiven Stücke von „Coming from silence“ mehr als deutlich. Mit drei Gitarren sowie einem DJ/Scratcher ausgestattet, können ALITHIA denkbar dichte und brachiale Hardcore-Sounds ´zimmern´. Und von denen sich ihnen bietenden Möglichkeiten machen die Berliner auch dankbar Gebrauch, wenn sie entweder melodisch ´tempofixiert´ aufspielen oder zu malmenden Midtempo-Moshparts ansetzen. Einziger Wermutstropfen dieser ansonsten wirklich gelungenen Debüt-Platte ist die zu offensichtliche Nähe zu Caliban. Denn „Coming from silence“ erinnert schon recht auffällig an die ´Small Boy ...´-Zeit der Essener. Daran ändert auch der DJ nichts. (AK)
Partyausfall
Groß waren die Erwartungen in die erste Full Length "Coming from Silence" der Berliner, nachdem die damals in Eigenregie produzierte und vertriebene Mini-Cd schon enorm eingeschlagen war und (zusammen mit guten Releases der Kollegen von Shortage und Final Prayer etc.) wieder frischen Wind in die etwas eingerostete Berliner Szene brachte... und darüber hinaus. Und um es gleich einmal vorweg zu nehmen: diese Erwartungen werden hier nicht enttäuscht. Gleich nach dem sehr atmosphärischen "Eine Frage der Ehre"- Hip Hop Intro prügeln uns die Herren ihre Interpretation modernen New School Metalcores um die Ohren, der von Beginn an mitreisst. Und das, ohne nach hinten hin eintönig oder gar langweilig zu werden.. .das Niveau an Abwechslung, mal schnell geknüppelt, mal langsamer und melodisch, dazwischen Breaks mit Scratches und Samples, wird bis zum Ende gehalten. Natürlich erfindet die Band das Genre nicht neu, aber sie besitzt genug Kreativität und Eigenständigkeit um sich eine bequeme Nische zu zimmern. Was dabei im Vergleich zur MCD auffällt, ist die Erhöhung der Komplexität der Songstrukturen. Waren die 5 (+1) Tracks dort noch sehr extrem catchy auf eine gewisse Weise und schnell eingängig, so braucht man beim Longplayer doch mehrere Hördurchgänge um die Songs zu verinnerlichen. Zwar ist das Ganze immer noch catchy (ohne dabei poppig zu sein), doch kommen die Songs nun metallischer und einige Grad härter daher. Das ist, denke ich, der Verdienst der nun deutlich sinnvoller eingesetzten 3 Gitarren, die ein sehr breites Soundspektrum schaffen. Zudem sind die Texte auch um einiges umfangreicher und weniger repetativ angelegt als bei den "alten" Songs. Die Texte haben mich anfangs zwar nicht so vom Hocker reissen können, da gefielen mir die der MCD besser, doch nach mehrmaligem (!!!) Hören und dem Wissen, dass das nicht bloße Worthülsen sind, sondern die Lyrics so gesungen auch Bedeutung haben, habe ich mich schnell damit anfreunden können. Doch genau bei den Vocals liegt dann aber auch, auf rein produktionstechnischer Ebene, ein Manko dieser Scheibe, wenn man von so einem sprechen kann, denn diese gehen ein wenig unter in der Produktion, was wohl daran liegen mag, dass die Gitarren sehr viel Höhen haben und die Stimme an sich ziemlich hoch ist. Hätte man den Instrumenten mehr Tiefen gegeben, wäre das Gesamtergebnis wohl runder geworden... und auch noch ein Stück weit drückender. Alles in allem aber schon sehr gut produziert und abgemischt, was mit den nächsten Releases sicher noch besser wird. Und in keiner Weise braucht sich dieser Output hinter den aktuellen Berliner (und generell landesweiten) Veröffentlichungen zu verstecken. (xDAVIDx)
PITFIRE
Mit dem aktuellen Album „Right here Right Now“ haben Final Prayer von kurzem dem Begriff „Aggro-Berlin“ eine ganz neue Bedeutung gegeben. Da können sich die Hip-Hop Heinis mal was von abschneiden. Zusammen mit Shortage, Anticops und – eben – Alithia bilden Final Prayer das Herz der 030-Hardcoreszene. Nachdem „Right here Right Now“ über eine gute Freundin den Weg in mein Herz gefunden hat, war ich auf den Output von den mir bis dahin unbekannten Alithia erst recht gespannt. Erste Überraschung gleich am Anfang: Die Band hat nicht weniger als 7 Mitglieder (!) Diese 7 Mitglieder sind dann auch noch eher ungewöhnlich eingesetzt. Man gönnt sich gleich 3 Gitarristen und neben Bass und Drums auch noch einen Herrn für Samples und Scratches. An diesem Punkt setzte bei mir das erste Nasenrümpfen ein: NuMetal? Crossover? Böse Worte schwirrten in meinem Kopf herum, als ich das Hip-Hop Intro zu hören bekam. Doch meine berechtigten Ängste, mal wieder schlechtem Geschmack ausgesetzt zu werden, verflüchtigten sich sehr schnell. Ab Song Nr. 2 „No Control“ gabs durchwegs eine voll auf die 12. Tonnenschwere Beatdowns und Moshparts, ein (brutal getriggertes) Schlagzeug, das für ordentlich Aggressionen sorgt und dazu sehr böses Geshoute. Klar, Alithia erfinden hier das Rad keinesfalls neu, da kann auch der DJ nicht darüber hinwegtäuschen. Allerdings kommt er auch vor allem bei Intros und Outros zum Einsatz, während den Songs ist von ihm (zum Glück ?) nicht viel zu hören. Dafür sind Pankratz von Final Prayer und Flo von Shortage bei je einem Song als Gastsänger mit dabei. Obwohl der Sound von Alithia extrem gut geeignet ist, um den Pit aufzumischen, distanziert sich die Band explizit von Tough-Guy Attitüde und - Zitat – „Violent-Dancing-Gepose“. Die Scheibe macht ordentlich Laune und prügelt einem mit grosser Wahrscheinlichkeit ein Lächeln in die Visage. Abzüge wegen mangelnder Kreativität gibt’s einerseits für die Matrix-Filmsamples (kann ich nicht mehr hören) und den Songtitel „My heart beats in breakdowns“, welcher von Evergreen Terrace geklaut wurde. Trotzdem: „New Breed Berlin“ (steht so auf dem Cover) rockt zur Zeit gewaltig. (daNi)
HighAndWasted.com
Alithia schenken uns 10 Schnätzel-Hardcoretracks der feinsten Sorte. Das Album der ambitionierten Sieben ( 3xGitarre, 1xBass, 1xSchlagzeug, 1xSänger und ein DJ) startet mit einem Sample um dann mit "My Heart Beats In Breakdowns" zu zeigen in welche Richtung das hier geht.
Die nächsten 42 Minuten wird geballert, was die Rohre hergeben und der geneigte Hörer wird die herbe Aggressivität bemerken, die durch die eher geringe Qualität der Aufnahme noch an Intensität dazugewinnt. Aber auch durchgängige Doublebass-Spielereien und die 3-lagigen Gitarrenwände geben diesem Album die Extra-Portion Schärfe.
Ebenfalls imposant: Das Stimmorgan des Shouters "Horn", das zu Beginn gar nicht so besonders wirkt, aber in Track 6 - "Weapon (Part 1)" - in die tiefsten Tiefen der menschlichen Stimme hervordringt und den ganzen Keller leerräumt.
Positiv fällt auch die Arbeit des DJs auf, die immer wieder eine sehr interessante Extranote gibt, weil ansprechend für Abwechslung gesorgt wird, wie man es beispielsweise sehr gut in "System´s Error" erleben kann. Coming From Silence steigert sich, die Härte nimmt zu. Es ist nicht so, dass nicht von Anfang an geballert wird, aber - ohne erklären zu können wieso - nimmt die Derbheit dieser Platte zum Ende hin zu, um mit dem genialen "Freedom" zu schließen.
Was bleibt? Ein verstörter Hörer, der so was nicht aus Deutschland erwartet hätte, die angenehme Erkenntnis, dass Elektronik doch zum HC passt und schließlich eine geile Platte, die ihres gleichen sucht.
Das der Titel der Scheibe nicht Programm sein kann, garantiert ja schon die Tatsache, dass der Sänger der sieben Mann starken Kombo vorher bereits bei „Should Have Known“ am Mikrofon stand. Zusammen mit weiteren Musikern von u.a. „Hostile Youth“ präsentieren die selbst ernannten „New Breed Berlin“ - Jungs uns auf ihrem bei 'Mad Mob Records' untergebrachten Longplayer „Coming From Silence“ die geballte Ladung Newschool mit einer soliden Gitarrenwand, welche es auch teils melodisch angehen lassen.
Reichlich Rhythmus & Growl und eine durchgehend metallische Linie. Viele Breakdowns lassen das Herz eines jeden Fans der neuen Schule höher schlagen. Die helle Stimme kommt recht schroff daher und verpackt somit gut die Entäuschung, Hoffnung, Träume und Wut in den Texte der Scheibe. Jene Emotionen werden von wüstem Doppelbass begleitet, jedoch finden die Drums immer wieder einen gelungenen Wechsel zwischen Geknüppel und treibendem Beat. Den Feinschliff bekommt die Atmosphäre der Scheibe von einem DJ, welcher für prägnante Sampler und reichlich Klangakkrobatik sorgt. Aber keine Panik: „Alithia“ sind alles andere als ein wildes Experiment, denn es wird sich in tanzbarem midtemp – Metal durch die insgesamt zehn Songs gewütet. Der Sound erinnerte mich spontan an Unearth, Six Reasons To Kill, Fear My Thoughts oder Nodes Of Ranvier.
Fazit: Mir persönlich gefällt das Album gut und ich empfehle es jedem Haare schwingendem Newschool – Freak.
(Markus)
Uncle Sallys Magazin
'New Breed Berlin' steht auf dem Cover des Debütalbums von Alithia - und wohl wahr, gemeinsam mit Bands wie Final Prayer oder Battle Royale zeigt sich, das in der Hauptstadt endlich wieder was tut in Sachen Hardcore. War ja schließlich lange still genug. Wobei Alithia von den drei genannten Kapellen diejenige sind, die ihre Sache am Ausschweifendsten angeht. Das zeigt sich schon am langen, dramatischen Intro, bevor es dann richtig zur Sache geht. Mit drei (!) Gitarren und einem DJ übrigens, der allerdings keinen so leichten Stand bei all dm Geboller hat. Alithia bemühen sich dabei um einen brutalstmöglichen Sound, ohne gleich im Metal zu enden. Was der Band auch sehr gut gelingt - wer auf heftigen Hardcore steht sollte hier dringend ein Ohr riskieren!
********** 7/10
(Dietmar Stork)
Burn Your Ears
ALITHIA kommen aus Berlin, machen Metalcore und sind zu siebt.
Zu siebt? Nicht mal mit zwei Shoutern kommt man im Allgemeinen auf sieben Leute… Und die haben nicht mal zwei Shouter. Dafür haben sie drei (!) Gitarren und einen Mann an den Turntables bzw. dem Sampler und könnten dem ein oder anderem noch von der Eastpack Resistance Tour bekannt sein. Aber nein, die machen jetzt keine Kasper-Mucke, wie sie oft mit Turntables gemacht wurde. Bei ALITHIA bleiben die Metalcore/Hardcore-Anleihen weiter dominant – lediglich Filmsamples, leichte Beats in Songintros und ab und zu mal etwas „gescratche“ begegnet dem Hörer und somit wird hier eher darauf geachtet, die zusätzlichen Möglichkeiten der Musik der Band anzupassen und nicht umgekehrt. Allerdings ist der Sound etwas matschiger als die Hochglanzprodukte, die man sonst im Metalcore findet. Somit sind die dritte Gitarre und die Arbeit des „Turntable-Rockers“ nicht immer unbedingt gut rauszuhören. Einige der Samples sind übrigens aus „Eine Frage der Ehre“ und „Matrix“, also nicht unbedingt Neuland, wie auch der Titel des Openers – „My Heart Beats In Breakdowns“ wurde glaube ich bereits von EVERGREEN TERRACE verwandt.
Der Shouter ist leider nicht immer ganz überzeugend und erinnert dann schon eher an Hardcore als an Metal (so Richtung ET), da die Stimme eher hoch und heiser (wenn man es z.B. mit Tieren wie dem AS I LAY DYING- oder ZAO-Sänger vergleicht) als tief ist. Vom Riffing her dürften teilweise Freunde älterer CALIBAN-Platten hier ihre Freunde dran finden (vor allem bei „Color Me Grey), da hier teilweise sehr schön zwischen Riffing, Hardcoregeschrubbe und Breakdowns hin und her gewechselt wird. Die Doublebass ist schön getriggert und damit auch sehr deutlich zu hören und boxt einem ganz ordentlich in die Magengegend. Auch wenn ich die Jungs auf Fotos mit Kapuze auf und in Trainingshosen sehe, distanziert man sich im Begleitschreiben von jeglicher ToughGuy-Attitüde und dem „Violent Dancing Gepose“ – dabei ist ihre Musik schon ziemlich voller Testosteron und eignet sich eigentlich hervorragend, um seine neuesten Verprügeltechniken auszuprobieren. Denn wirklich mal Luft holen lassen einen die Berliner ja nicht. Da gibt`s immer lieber wieder was auf die Mütze!
Allerdings erschließt sich mir innerhalb der Songs nicht wirklich die Notwendigkeit eines DJ`s. Eigentlich höre ich nur in den Intros wirklich was von ihm, innerhalb der Songs eher weniger (wenn die CD beginnt, könnte man die ersten Sekunden auch auf eine HipHop-Platte tipppen). Gut, es könnte ja auch sein, dass die Produktion da ein wenig verschluckt. Der Ansatz ist ja interessant - solange das nicht so effekthascherisch passiert wie im NuMetal. Könnte ich mir live durchaus spannend vorstellen – auf Platte hebt sie sich auch durch die zusätzlichen Instrumente nicht sonderlich stark vom Feld der üblichen verdächtigen ab. Aber was soll`s? Wer auf Metalcore und Hardcore steht, so wie er seit ein paar Jahren in aller Munde ist, wird auch hier dran gefallen finden.
Autor: Kai (23.05.2006)
Oppressive Mag #9 (2 Song Demo)
Irgendjemand hat mir beim Sidekick Abschiedskonzert die neue 2 Song Promo der Berliner Band ALITHIA in die Hand gedrückt. Klasse Sache, hat mir doch schon der Vorgänger gut gefallen. Der erste Song ist sehr bedrohlicher MetalCore mit allem drum und dran der ab und an fiese Keyboardsounds im Hintergrund hat und dadurch sehr bedrohlich wirkt. Der zweite Song geht gleich mit einem wunderschön eingängigem Riff nach vorne los und überrascht im Mittelteil wenn mich meine Ohren nicht täuschen mit gescratsche, das erstaunlicherweise sehr gut in den Song passt, vermutlich, da es dezent eingesetzt wird. Zwar sind die Songs aus relativ vielen teilen aufgebaut ohne jedoch chaotisch zusammengesteckt zu wirken. Passt. Alles in allem eine verdammt interessante band, mächtig Potential, hebt den Metalcore in eine neue Dimension. Nur eine frage der Zeit bis eine Plattenfirma die Berliner abgreift.
****** 5/6
Oppressive Mag
Dass die Band aus den Resten von Hostile Youth und Should Have Known hervorgegangen ist sei hier nur der Vollständigkeit halber erwähnt. Ich zumindest hab von den beiden Bands bislang noch nicht gehört. Die selbst produzierte MCD enthält 6 Songs allesamt in Richtung Metalcore/Newschool. Berlin bebt und bringt in letzter Zeit so manch coole Band hervor. ALITHIA machen ihre Sache recht gut, unterstreichen die Stimmung ihrer Songs hier und da unaufdringlich und somit sehr gelungen mit atmosphärischen Keyboardsounds. Allgemein bewegen die Songs sich eher im MidTempo Bereich, schnelle Parts werden nur dezent eingestreut. Ich kann jetzt nicht wirklich sagen dass die Berliner was aussergewöhnliches machen oder besonders innovativ sind (was zugegebenermaßen in diesem Genre auch recht schwer ist), dennoch gefällt mir die namenlose Scheibe ausgesprochen gut. Vermutlich da ich halt ein Faible für diese Art von Musik habe und ALITHIA ehrlich und überzeugend diesen Musikstil rüberbringen. Wer von Metalcore nicht genug bekommen kann oder den Underground checken will muß diese Band kennen. www.alihtiavisions.com
Als ich die CD von ALITHIA zu Hause in meinen Player schmiss, wurde ich schon nach sehr kurzer Zeit sehr überrascht: Der Sound ist großartig! Sehr klar und natürlich... gefällt mir richtig gut. Die Songs sind ebenfalls klasse und wissen zu überzeugen. Großartig diese Mischung als Old und New School Elementen. Meine Favoriten auf der CD sind Track 2 (Hypocrisy) und insbesondere Track 4 (Wings). Als kleinen Bonus kommt noch ein Extratrack dazu "Silence". Als ich die CD zum fünften oder sechsten mal hintereinander durchgehört habe, dachte ich mir... die Jungs werden noch groß werden.. da bin ich mir sicher!
Auch noch Lob an anderer Stelle: das Artwork ist auch sehr geschmackvoll und dezent.. Lob! Einziges kleines Manko der Songs im allgemeinen ist, dass kaum oder keine "MITGRÖHLSONGS" dabei sind, aber das muss ja auch nicht immer sein!
Das ist sie also, die neue Band des ehemaligen Should Have Known-Sängers. Ich glaube man sollte ein Auge auf diese Band werfen. 100% bin ich noch nicht überzeugt, aber man merkt schon, dass die Band aus Leuten besteht, die schon etwas länger im Geschäft mit dabei ist und eine Menge Potential in ihr steckt. Konnten mich Should Have Known nie wirklich ganz überzeugen, gelingt das mit Alithia schon eher.
Es handelt sich hierbei um richtig guten New School, mit nur leichten Metalanleihen, wie er Mitte der 90er praktiziert wurde, zusätzlich wurden noch einige Samples und Scratches eingefügt, die sich aber erfreulich im Hintergrund halten, um dem Ganzen nicht einen NuMetal Stempel aufzudrücken. Dennoch ist es erstaunlich, was man für ein Gespür für subtile Melodien hat. Oh ja, die Platte weiß durchaus zu überzeugen. Überraschend ist die sehr gute Produktion.
So, vielleicht fragt sich nun der ein oder andere warum ich hier eigentlich recht löblich schreibe, aber am Anfang geschrieben habe, dass ich nicht 100% überzeugt bin. Gibt es etwa einen Kritikpunkt? Ja, aber nur einen ganz kleinen: Der Sänger. Da haut man so wunderbare Melodien rein, da würde es mir persönlich mehr gefallen, wenn auch der Sänger etwas mehr Variation zeigen würde. Da kann man nun geteilter Meinung sein, aber für mich würde es das Bild perfekt abrunden.
Metalcore with samples and turntables? Never thought about it until Berlins Alithia came up with their self-produced and self-released MCD. The metalcore part is well done, brutal and hard, tempo-changes and some melodies and a very nice Arkangel-style voice with some spoken-words parts. Well done. The samples and scratches are used in a very decent way. There are no FX-orgies, it is all about the song. Sounds good to me. The production strengthens the already very good impression. The sound is fat and transparent with a lot of pressure. To summarize: Alithia released a very nice debut which you should definitely check out.